Konsortialführung
Klinik für Gynäkologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Zur Charité Abgeschlossenes Innovationsfondsprojekt
Die Studie untersuchte, wie Langzeitfolgen nach einer gynäkologischen Krebserkrankung besser erkannt und behandelt werden können – und ob eine spezialisierte Sprechstunde die Lebensqualität der betroffenen Frauen verbessert.
Hintergrund
Die reguläre Nachsorge nach einer gynäkologischen Krebserkrankung erstreckt sich meist über fünf bis zehn Jahre. Viele Frauen leiden darüber hinaus weiterhin unter Langzeitfolgen wie Fatigue, neurologischen Beschwerden, Inkontinenz oder psychischen Belastungen.
Prävention, Erhalt der Gesundheit und Lifestyle-Beratung waren bislang nur begrenzt Teil der Nachsorge. Das Projekt entwickelte und evaluierte deshalb an der Charité eine spezialisierte Sprechstunde für Langzeitüberlebende mit gynäkologischer Tumorerkrankung.
Projektziele
Studiendesign
Die Evaluation erfolgte als zweiarmige Studie. Die Interventionsgruppe nahm an der spezialisierten Sprechstunde der Charité teil. Die Kontrollgruppe erhielt keine spezielle Survivorship-Sprechstunde und wurde an kooperierenden Frauenkliniken rekrutiert.
Erfasst wurden Lebensqualität, Langzeitnebenwirkungen und der körperliche Gesundheitszustand. Ergänzend wurden Krankenkassendaten einbezogen, um Versorgungseffekte und mögliche gesundheitliche Folgekosten zu untersuchen.
Projektverbund
Klinik für Gynäkologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité
Tübingen, Dresden, Hamburg-Eppendorf, Wolfsburg und Fürth
NOGGO e. V., Techniker Krankenkasse, BARMER und weitere Projektpartner
Historische Projektunterlage
Der Flyer dokumentiert die ursprüngliche Studieninformation von 2021. Hinweise zur Studienteilnahme und damalige Kontaktdaten sind nicht mehr aktuell.
Versorgung nach Projektende
Aktuelle Informationen zu Zielgruppe, Terminvereinbarung und Anfahrt finden Sie direkt bei der Frauenklinik der Charité.
Zur Charité-Sprechstunde